27.10.2013

Swiss City Marathon 2013

Distanz 42,195 km

Bei der Recherche zum Irontrail fand ich ein super cooles Video eines Ultra-Läufers. Ich staunte nicht schlecht und für mich war sofort klar, das ist es, muss ich auch haben, respektive machen.

Und so begann ich mich zu informieren, über mögliche Actioncameras, Aufnahmeeinstellungen, Batterielaufzeiten, Techniken und wie man das Filmmaterial möglichst effizient verarbeiten kann. Danach war Üben angesagt.

Bei den Vorbereitungen für den Swiss City Marathon nahm ich mir vor die Trainingseffizienz zu steigern. Respektive ehrlich gesagt fehlte mir Zeit und ich wollte wissen was drinnen liegt, wenn ich 1/3 weniger trainiere als zu Spitzenzeiten für diesen Marathon bei 3h11. Es nahm mich schlicht wunder, wie viele Minuten ich verliere, wenn ich einige Kilomenter weniger abspuhle. Auch mit gewissen Vorteilen, zum Beispiel bessere Erholung zwischen den Läufen.

Hinzu kam, dass ich mir bewusst war, mit einer Kamera und Stativ zu rennen wird sowieso keine Rekordzeit geben. Mein Ziel war, das Rennen aus Sicht eines Läufers verfilmen zu wollen, und das am Swiss City Marathon 2013.

Am 27. Oktober Morgens dann die Ernüchterung. Obwohl der Wetterbericht optimistisch war, regnete es in strömen, und es schien nicht nur ein Platzregen zu sein. Letztes Jahr Schnee, dieses Jahr regen! Die Kamera ist zwar Wasserdicht und ich nahm sie mit an den Start. Mit den Wassertropfen auf der Linse wird dies aber keine top Aufnahmen geben. Trotzdem möchte ich euch die paar Aufnahmen nicht vorenthalten. Hinzu kam, dass ein paar Sequenzen leider unbrauchbar waren. Dies hatte aber mit einem Softwarefehler der Kamera selbst zu tun. Hier nun das "bisschen" Film, respektive Impressionen:

Ich entschied die erste runde mit Regenschutz zu rennen. Dieser war blau, falls ihr mich in den Sequenzen beim folgenden Film unten sucht (auf die weisse Mütze achten, das hilft ;-).

Anyway, der Regen war für mich sonst nicht so das Problem. Zum Glück war es nicht so kalt. Trotzdem hatte ich Respekt, komplett durchnässt die 2. Runde anzugehen. Bei der Halbzeit (21 KM) hörte es dann auch auf zu regen und die Sonne kam sogar noch zum Vorschein.

Mit dem Resultat war ich zufrieden. Oder anders ausgedrückt war das Training effizient, und ich verlor 12 Minuten auf meine Bestzeit. Bis zur Halbzeit verlor ich sogar nur knapp 3 Minuten, aber speziell beim Marathon macht man das "Rennen" immer in der zweiten Hälfte.

Folgend ein paar weitere Impressionen vom Swiss City Marathon. Verschiedene Filmsequenzen jeweils beim Durchlauf von Matthias Bachmann.